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Ein chronologischer Rückblick auf die Geschichte der DDR von 1962 bis zur Deutsche Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990.
In 1971 wurde Walter Ulbricht Abgelöst von Erich Honecker. Obwohl selbst kein Wirtschaftsfachmann, sondern ein Spezialist für ideologische Erziehung, Kaderausbildung und innere Sicherheit, hielt Honecker die Verbesserung der Versorgungslage sowie die Hebung des Lebensstandards der Bevölkerung für unerlässlich, insbesondere nach den Mangelerscheinungen und Engpässen der letzten Ulbricht-Jahre.
Einige sozialpolitische Maßnahmen wurden durchgeführt, der Bevölkerung wurde suggeriert, dass sie in einem "Wohlfahrtsstaat" lebte.
Die Verschuldung der DDR stieg immer mehr an, und Ende der 80e Jahren war die DDR Wirtschaftlich am Ende. Da kam Gorbatschows Glasnost und Perestroika grade recht. In Mai 1989 begannen die erste Fluchtwellen aus der DDR über Ungarn und Österreich in den Westen.
Es entwickeln sich gesellschaftliche Konflikte, die im Herbst 1989 offen ausbrechen. Im Oktober 1989 demonstrierten 70.000 Menschen für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte. Am 17. Oktober 1989 wurde Honecker zum Rücktritt von allen Ämtern gezwungen und wurde von Egon Krenz Abgelöst und am 3. Dezember 1989 trat er, sowie das Politbüro des ZK der SED zurück.
Gerade ein halbes Jahr dauerte die Phase einer demokratischen DDR. Beflügelt von den Massendemonstrationen im revolutionären Herbst 1989 und dem Machtverlust der SED gestalteten die Bürgerinnen und Bürger auf den Straßen, in politischen Parteien und Vereinigungen und an den Runden Tischen ihre Demokratie.
Im Sog der Vereinigung schwand die Attraktivität "Dritter Wege" für einen sozialistischen deutschen Parallelstaat. Am Ende überwog der Wunsch des Souveräns nach nationaler Einheit in einem demokratischen Staatswesen.

Sehe auch: Die Geschichte der DDR von 1945 bis 1961