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Von 1957 bis 1991 rollten im sächsischen Zwickau insgesamt 3.096.099 Autos der Marke Trabant vom Band. Im Folgenden eine Chronologie der Geschichte des "Volkswagens der DDR":

  • 14. Januar 1954: Der Ministerrat der DDR beschließt den Bau eines Kleinwagens, der robust und sparsam sein sollte.
  • Juni 1954: Der Prototyp des P 50 - dem späteren Trabi - wird im Forschungs- und Entwicklungszentrum in Karl-Marx-Stadt vorgestellt.
  • August 1954: Das Automobilwerk Zwickau (AWZ) übernimmt die weitere Planung und beginnt das Projekt F 8 K, aus dem der P 70, ein Vorgänger des ersten Trabant, entstehen sollte.
  • August 1955: Fertigungsbeginn für den in Serie gebauten AWZ P 70, von dem 36 151 Fahrzeuge bis 1959 produziert werden.
  • 7. November 1957: Serienanlauf von Pilotmodellen des P 50, den ersten unter dem Namen "Trabant". Der Wagen hatte 18 PS.
  • 1. Mai 1958: Vereinigung der VEB Horchwerke Zwickau und der VEB Automobilwerke (ehemalige Audi-Werke) zum VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau.
  • 1960: Gründung der Rallye-Abteilung des Sachsenring-Werkes.
  • Oktober 1962: Einführung eines neuen Motors mit 23 PS und einem Hubraum von 595 ccm, aus dem Trabant 500 (P 50) wird der Trabant 600 (auch P 60).
  • 1. Juni 1964: Serienfertigung des Trabant 601 (P 601). Von diesem Modell werden 2 818 547 Autos gebaut.
  • Ursprünglich sollte der Wagen nur drei Jahre lang gebaut werden - es wurden 26.
  • 1965: Einführung des Trabant Universal (Kombi).
  • 6. November 1979: Das SED-Politbüro stoppt wegen zu hoher Investitionen die Entwicklung des P 610
  • November 1988: Der Trabant 1.1 mit einem nachgebauten VW- Vierzylindermotor läuft als Vorserie vom Band.
  • 30. April 1991: Der letzte Trabant mit der Seriennummer 3096099 läuft um 14:51 Uhr in Zwickau vom Band.